Potsdamer Seesportclub e.V.

... Seesport, Segeln, Rudern  ·  Samstag, 19. Mai 2012

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48. Blaues Band vom Strelasund geht nach Potsdam

18 DSSV- und 5 DMB-Kutter kämpften am Samstag, den 06.08.11., um das 48. Blaue Band vom Strelasund. In der Langstreckenregatta ging es in gut 6h von Stralsund nach Stahlbrode und wieder zurück. Zum Schluss konnte die Potsdamer "Preussen" den Sieg für sich gewinnen.

Etwas dumpfe Stimmung machte sich breit, als man den Wetterbericht für's Wochenende las - Sonne-Wolken-Mix mit 22°C und 2kn Wind. Erstmal keine so guten Voraussetzungen für das Segeln im Kutter. Aber mit einem gutem Gefühl im Bauch ging es los nach Stralsund, wo am Freitagabend schon viele Kutter im Seehafen Stralsund auf ihren Einsatz am Samstag warteten. Wie immer wurden unsere doch recht seltsamen Segelkutter von Passanten begutachtet.

Samstag um 10 Uhr war der Start angesetzt, wo er auch pünktlich stattfand. Obwohl Acki die Startlinie dichtmachen wollten, quetschen sich doch noch mehrere Kutter zwischen uns und Starttonne, was uns den Start etwas verzögerte, aber nicht weiter hinderte. Die 3 Spitzenreiter des Tages Resi, Preussen und Ambrosius konnten sich rasch vom Hauptfeld absetzen und blieben die gesamte Wettfahrt auch an der Spitze. Hinter der Rügendammbrücke wurde es allerdings flach, was viel Arbeit mit dem Schwert verlangte, welches sich des öfteren im Schlick festnagelte. Preussen und Resi konnten darauf rasch reagieren, die Ambrosius allerdings biss sich fest und konnte erst nach einiger Zeit den Fehler lüften. In der Zeit waren allerdings die beiden Spitzenboote schon über alle Berge. Glücklicherweise hatte auch Neptun ein gutes Herz für uns und lies den Wind auf eine 2-3 mit Böjen bis 4 auffrischen, die Sonne allerdings blieb - genau das richtige Wetter für eine motivierte Preussen-Mannschaft. Resi konnte sich dank ihrerseits positive Winddreher weit von uns absetzen und hatte bei der Wendetonne vor Stahlbrode gut 1km Vorsprung. Dank gutem Trimm und alter Erfahrung von Acki konnten wir uns aber wieder herankämpfen, bis wir die Ausreißer vor der Rügendammbrücke wieder einholen konnten. Mit geschickten Actio-Reactio-Manövern konnte Acki die Resi schließlich austricksen und brachte sie in die zwingliche Lage, direkt hinter der Brücke zu halsen und damit in den Windschatten derselben zu geraten. Die Preussen allerdings fuhr noch einige Meter weiter und nutze den so gewonnen Speed, um weiter hinter der Brücke zu halsen und damit gut 15sec vor der Resi ins Ziel zu rauschen. Damit fiel Platz 1 an die Preussen, Platz 2 belegte Resi und Platz 3 konnte die Ambrosius - weit zurückgefallen - für sich holen.

Nachdem gegen halb 5 in Stralsund Land unter herrschte und den Zeltplatz vor der Schule unter Wasser setzte, was vielen Sportlern nasse Zelte bescherrte, konnten 5 erleichterte Potsdamer Segler (Bootsmann Nummer 6 wurde aus Gotha eingekauft) um 20:10 Uhr das wohlverdiente Blaue Band vom Strelasund, den Pokal, sowie den Wanderpokal in Empfang nehmen.


5 erleichterte Potsdamer Segler nehmen das Blaue Band in Empfang

v.r.n.l.: Roman (Fockaffe), Bodo (Spi-, Trimmschwein), Hoppe (Groß), Peter (Spi), Acki (Steuer)

 
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